Ausstellung vom 6. September bis 4. Oktober 2026
Vom 6. September bis 4. Oktober 2026 findet die nächste Ausstellung des Kunstvereins Nümbrecht statt. Unter dem Titel III Helsper-Müller. Kamlage. Stausberg werden Arbeiten
dreier Künstlerinnen im Haus der Kunst in Nümbrecht präsentiert.
Sabine Helsper-Müller, die ihren Master of Fine Arts an der Alanus Hochschule in Alfter
erwarb, geht es in ihrem Schaffen um die Vertiefung der Wahrnehmung.
Beobachtungsskizzen bilden die Ausgangsgrundlage für ihre assoziativen Linien, Flächen
und zum Teil großformatigen Arbeiten auf Leinwand oder sehr reduzierten Holzschnitt-
Drucken. Sie lebt und arbeitet in Siegen.
Doris Kamlage studierte Bildhauerei und Freie Kunst ebenso an der Alanus Hochschule,
wurde mit verschiedenen Preisen und Stipendien ausgezeichnet und lebt in Alfter. Ihre
dreidimensionalen Arbeiten erzählen von den Spannungsfeldern zwischen Sollen und
Sein, Sinn und Werten, Verlusten und Herausforderungen. Die zum Teil raumgreifenden,
oft seriellen Arbeiten widmen sich Themen des Alltags und sind unterlegt von der
Sehnsucht nach Verstehen.
Rike Stausberg arbeitet oft mit unterschiedlichen Malfeldern, die das Spiegelungsspiel von
Innen und Außen dies- oder jenseitig aufnehmen und zusammenführen. Ihr künstlerischer
Ansatz stellt die Wirkmacht der Phantasie, Imagination und Intuition in den Mittelpunkt. Sie
erwarb ihr Grafik-Diplom an der Kunstschule Alsterdamm in Hamburg und arbeitet und lebt
im oberbergischen Engelskirchen.
Die Vernissage findet statt am Sonntag, dem 6. September um 15 Uhr im Haus der Kunst.
Am letzten Ausstellungstag, dem 4. Oktober, wird um 15 Uhr herzlich zur Finissage
eingeladen.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind donnerstags 17:00 bis 19:00 Uhr, samstags und
sonntags 15:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Spende zur Unterstützung der
gemeinnützigen Arbeit des Kunstvereins ist willkommen.
Einladung zur Ausstellung als pdf
Veranstaltungsankündigung „Kunst im Dialog“ am 17. September 2026
Impressionen vom Atelierbesuch bei der Künstlerin Susanne Delavera am 20. Juni 2026
Am Samstag, den 20. Juni 2026 hatte der Kunstverein Nümbrecht zu einem Atelierbesuch bei der Künstlerin Susanne Delavera nach Gummersbach geladen.
Susanne Delavera, geboren in Wiedenbrück in Westfalen, studierte von 2012 bis 2016 an der Freien Akademie der Bildenden Künste in Essen bei Bernhard Lokai, einem Schüler Gerhard Richters. Seit 1995 arbeitet sie als Psychotherapeutin in eigener Praxis und verfolgt parallel dazu kontinuierlich ihre künstlerische Entwicklung, insbesondere in den Bereichen Malerei und Skulptur.
Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens stehen Prozesse, die in der Natur allgegenwärtig sind: das stetige Werden und Vergehen, Metamorphosen und Wandlungen. Mit einer eigens entwickelten Technik der Ölmalerei schafft sie vielschichtige, teils transparente Strukturen und Bildräume, die Assoziationen an organische oder figurative Formen wecken, zugleich jedoch vollständig aus intuitiven, abstrakten Prozessen hervorgehen. Auch ihre kleinen Plastiken erinnern an Fragmente aus Natur und Pflanzenwelt. Ihre besondere Wirkung entfalten sie vor allem im Zusammenspiel und in der jeweiligen Anordnung im Raum.
Die Arbeiten von Susanne Delavera bewegen sich zwischen Fragilität und Stärke, zwischen Vergänglichkeit und Beständigkeit. Nichts bleibt, wie es ist – und doch bleibt alles. Davon konnten sich die Besucherinnen und Besucher beim Atelierbesuch selbst ein Bild machen.
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Mitgliederinformation zum Jahresbeginn 2026
Brief an die Mitglieder des Kunstvereins Nümbrecht






