Impressionen vom Atelierbesuch bei der Künstlerin Susanne Delavera am 20. Juni 2026
Am Samstag, den 20. Juni 2026 hatte der Kunstverein Nümbrecht zu einem Atelierbesuch bei der Künstlerin Susanne Delavera nach Gummersbach geladen.
Susanne Delavera, geboren in Wiedenbrück in Westfalen, studierte von 2012 bis 2016 an der Freien Akademie der Bildenden Künste in Essen bei Bernhard Lokai, einem Schüler Gerhard Richters. Seit 1995 arbeitet sie als Psychotherapeutin in eigener Praxis und verfolgt parallel dazu kontinuierlich ihre künstlerische Entwicklung, insbesondere in den Bereichen Malerei und Skulptur.
Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens stehen Prozesse, die in der Natur allgegenwärtig sind: das stetige Werden und Vergehen, Metamorphosen und Wandlungen. Mit einer eigens entwickelten Technik der Ölmalerei schafft sie vielschichtige, teils transparente Strukturen und Bildräume, die Assoziationen an organische oder figurative Formen wecken, zugleich jedoch vollständig aus intuitiven, abstrakten Prozessen hervorgehen. Auch ihre kleinen Plastiken erinnern an Fragmente aus Natur und Pflanzenwelt. Ihre besondere Wirkung entfalten sie vor allem im Zusammenspiel und in der jeweiligen Anordnung im Raum.
Die Arbeiten von Susanne Delavera bewegen sich zwischen Fragilität und Stärke, zwischen Vergänglichkeit und Beständigkeit. Nichts bleibt, wie es ist – und doch bleibt alles. Davon konnten sich die Besucherinnen und Besucher beim Atelierbesuch selbst ein Bild machen.
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