Archiv des Autors: Marion Faulenbach

Maxim Wakultschik

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Der Kunstverein zeigt vom 19. Oktober bis 9. November 2014 im Haus der Kunst „THE ART OF SHADOW“ von Maxim Wakultschik. Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, dem 19. Oktober, um 11:30 Uhr, spricht Ulrich Matysik aus Düsseldorf die einführenden Worte.

Der 1973 in Minsk geborene Künstler Maxim Wakultschik studierte von 1992 – 2000 Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Als freier Maler und Objektkünstler lebt und arbeitet er in Düsseldorf.

Wakultschik löst in seinen Arbeiten die starren Grenzen des klassischen Bildes auf und erweitert es ins Objekthafte. Das Bild wird durch verschiedene Techniken und Materialien zu einem dreidimensionalen Objekt. Neben den klassischen Materialien der Malerei wie Leinwand und Öl oder Acryl verwendet Wakultschik auch Holz, Metall, Papier und Plexiglas als Werkstoff.
Ein wesentlicher Schwerpunkt seines Werkes sind Gesichter, dargestellt als Gemälde, Objekte und Reliefs. Das Gesicht ist bis heute eine der Grundlagen, in dessen Grenzen der Künstler seine Formsuche in verschiedenen Techniken betreibt.
Ausstellungen im In- und Ausland fanden große Beachtung, Wakultschik ist Träger mehrerer renommierter Kunstpreise.

Der Kunstverein Nümbrecht lädt herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, dem 19. Oktober, um 11:30 Uhr, ins „Haus der Kunst“, Jakob-Engels-Straße 2 (Tel. 02293-6733). Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind mittwochs bis freitags 15:00 – 17:00 Uhr, samstags und sonntags 14:00 – 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Bildergalerie

Galerie der Ausstellungseröffnung

Artikel der OVZ vom 21.10.2014 als pdf

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Marianne Roetzel

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Der Kunstverein Nümbrecht zeigt vom 7. bis 28. September 2014 im Haus der Kunst, Jakob-Engels-Str. 2, die Ausstellung „Zugvögel“ von Marianne Roetzel.

Die Ausstellung wurde am Sonntag, dem 7. September, um 11:30 Uhr, mit einem Künstlergespräch eröffnet.

Mit ihrer Ausstellung „Zugvögel“ zeigt Marianne Roetzel eine Werkschau ihrer aktuellsten Schaffensphase: Die ca. 50 ungewöhnlichen Vogel-Skulpturen beeindrucken den Betrachter allein schon durch ihre Höhe von ca. zwei Metern. Durch ihre Größe und die aufrechte Haltung wirken sie sehr menschlich. Diese menschlichen Vogelwesen, obwohl still und zurückhaltend, können in der Gruppe mit ihrer starken physischen Präsenz verunsichern und wirken bedrohlich. Lässt sich der Besucher auf diese Skulpturen näher ein, erkennt er trotz anfänglichem Befremden bald deren unterschiedlichste Charaktere. Mit dem Bild der Vögel verbindet sich immer auch die Vorstellung des Fliegens: hoch über der Erde zu schweben, weite Strecken vom Wind getragen. Hier aber stehen die Figuren verstörend eng zusammen. Die Vogelgestalten in der Ausstellung werden ergänzt durch eine Gruppe menschlicher Figuren aus demselben Material in ähnlicher Größe. Wie von einem verstörenden Ereignis betroffen, stehen sie regungslos in sich versunken dem Besucher gegenüber. Was haben sie wohl erlebt, dass sie so verharren lässt?
Die in Waldbröl geborene und lange im Oberbergischen lebende Künstlerin Marianne Roetzel studierte von 1964 bis 1969 Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf, bis 1973 an der Kunstakademie Kyōto in Japan. Längere Studienaufenthalte führten sie nach Thailand, Indonesien, Indien, Nepal, Korea und Ägypten. Von 1973 bis 1976 erhielt sie einen Lehrauftrag für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf, von 1986 bis 1999 an der Universität Siegen. Viel beachtete Ausstellungen im In- und Ausland zeigten ihre Arbeiten. 1975 war sie schon einmal Gast des Kunstvereins Nümbrecht. Die Künstlerin lebt und arbeitet heute in Köln.

Die Ausstellung  im Haus der Kunst ist noch bis zum 28. September geöffnet. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind mittwochs bis freitags von 16:00 – 18:00 Uhr, samstags und sonntags von 15:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Galerie der Ausstellungseröffnung